Am Rande eines schwedischen Sees hab ich zum ersten Mal in einer Hängematte übernachtet. Nicht geplant, eher aus Verzweiflung — der Boden war so matschig, dass kein Zelt mehr stand. Die Hängematte hing zwischen zwei Kiefern, Moskitonetz drüber, Schlafsack rein. Überraschend bequem. Seitdem ist das Thema gesetzt.
Was mich an Hängematten beim Camping überzeugt: Du brauchst keinen ebenen Untergrund. Steine, Wurzeln, Pfützen — alles egal. Zwischen zwei Bäumen aufhängen, fertig. Das spart Zeit beim Lagerplatz suchen und schont den Rücken. Vor allem in Regionen mit vielen Mücken ist ein integriertes Moskitonetz Gold wert.
In diesem Vergleich habe ich sechs Outdoor-Hängematten mit Moskitonetz durchprobiert — von der Tagestour bis zur mehrwöchigen Trekkingfahrt. Gewicht, Packmaß, Liegegefühl und vor allem: Wie gut schützt das Netz wirklich gegen Insekten? Kurz und knapp: Was taugt draußen, was ist überflüssig.
Für Tagestouren & Bikepacking
Leicht, kompakt, schnell aufgebaut. Hier zählt jedes Gramm — ideal wenn du nur eine Nacht draußen bleibst oder mehrere Spots ansteuerst.
Für Mehrtagestouren
Komfort vor Gewicht. Bei längeren Touren willst du gut schlafen — da darf die Hängematte etwas breiter sein und mehr Platz für Ausrüstung bieten.
Bei kaltem Wetter
Unterquilt oder integrierte Isolierung. Ohne Schutz von unten wird’s nachts verdammt kalt — Luftzirkulation kühlt den Rücken gnadenlos aus.
Empfehlenswerte Hängematten für Tagestouren & Bikepacking
Wenn du nur eine Nacht draußen bist oder mehrere Camps ansteuerst, zählt vor allem das Gewicht. Diese Modelle wiegen unter 800 Gramm und passen locker in den Rucksack oder die Fahrradtasche. Trotzdem bieten sie genug Schutz gegen Mücken und leichten Regen.



Mein klarer Favorit für leichte Touren. Das Set aus Hängematte und Moskitonetz wiegt zusammen nur 720 Gramm, trotzdem ist die Liegefläche großzügig geschnitten. Das Netz spannt sich straff über die gesamte Länge — keine losen Stellen wo Mücken durchkommen. In Skandinavien mehrfach getestet, null Probleme.
- Sehr geringes Gewicht bei guter Verarbeitung
- Moskitonetz mit durchdachter Spannung
- Kleine Innentasche für Smartphone und Stirnlampe
- Keine Isolierung von unten — wird bei unter 15°C kalt
- Ohne Tarp nicht regenfest




Der Preis-Leistungs-Champion. Für knapp 60 Euro bekommst du eine solide Hängematte mit fest integriertem Moskitonetz. Die Verarbeitung kommt nicht ganz an Ticket to the Moon ran, aber für gelegentliche Touren völlig ausreichend. Hab das Ding bei mehreren Festivals und Wochenendtouren dabei gehabt — taugt was.
- Günstiger Einstieg ins Hängematten-Camping
- Leicht und kompakt zu packen
- Netz ist fest integriert — kein Gefummel beim Aufbau
- Etwas schmalere Liegefläche als teurere Modelle
- Nähte nicht versiegelt — bei Regen durchs Tarp schützen
Empfehlenswerte Hängematten für Mehrtagestouren
Bei längeren Touren zählt Komfort mehr als die letzten 100 Gramm. Diese Hängematten sind breiter geschnitten, haben mehr Stauraum für Ausrüstung und bieten oft Optionen für Unterquilts. Wer eine Woche oder länger unterwegs ist, merkt den Unterschied nachts deutlich.
Die Hängematte für Puristen. Das asymmetrische Design erlaubt eine fast flache Liegeposition — wie ein richtiges Bett. Das integrierte Netz lässt sich komplett zur Seite schieben wenn du es nicht brauchst. Mit 1.100 Gramm kein Leichtgewicht, aber bei Mehrtagestouren ist mir das egal. Der Komfort lohnt sich.
- Asymmetrisches Design für flache Liegeposition
- Moskitonetz abnehmbar — flexible Nutzung
- Integrierte Ausrüstungstasche am Fußende
- Hohes Gewicht für Ultraleicht-Touren
- Teuer — aber langlebig
Das Schweizer Taschenmesser unter den Hängematten. Netz, Tarp und Hängematte sind als System gedacht — alles passt perfekt zusammen. Der seitliche Reißverschluss macht den Einstieg deutlich einfacher als bei klassischen Hängematten. In Schottland bei Wind und Regen getestet — hält dicht.
- Komplettes System mit Tarp und Abspannleinen
- Seitlicher Einstieg — kein Balanceakt mehr
- Asymmetrische Form für diagonale Liegeposition
- Relativ schwer für die Traglast
- Reißverschluss kann bei Frost klemmen
Empfehlenswerte Hängematten bei kaltem Wetter
Achtung: Ohne Isolierung von unten wird’s nachts verdammt kalt. Die Luftzirkulation unter der Hängematte kühlt deinen Rücken aus — selbst im Sommer kann das unangenehm werden. Diese Modelle bieten entweder integrierte Isolierung oder durchdachte Befestigungssysteme für Unterquilts.



Die erste Hängematte in diesem Vergleich mit integrierter Isolierung. Eine Tasche an der Unterseite nimmt eine Isomatte auf — damit kannst du bis deutlich unter null Grad übernachten. Das Moskitonetz ist fest eingebaut und lässt sich nicht entfernen. Bei Herbsttouren in Norwegen mehrfach bewährt.
- Integrierte Isomatten-Tasche — bleibt an Ort und Stelle
- Gute Verarbeitung aus Polen
- Auch ohne Isomatte nutzbar — dann aber kalt
- Isomatte muss separat gekauft werden
- Moskitonetz nicht abnehmbar

Das Premium-Modell in diesem Vergleich. Sea to Summit liefert ein durchdachtes System: Hängematte, Moskitonetz, Tarp und Abspannleinen — alles perfekt aufeinander abgestimmt. Das Besondere sind die integrierten Befestigungsschlaufen für Unterquilts. Mit optionalem Underquilt bis minus 10 Grad getestet, kein Problem.
- Komplettes System — kein Zubehör-Ratespiel
- Schlaufen für Unterquilts bereits integriert
- Sehr gute Materialqualität und Verarbeitung
- Teuer — aber du bekommst ein komplettes Setup
- Schwerer als spezialisierte Ultraleicht-Modelle
| Modell | Gewicht | Traglast | Besonderheit | Preis ca. |
|---|---|---|---|---|
| Ticket to the Moon Compact | 720 g | 200 kg | Leicht & kompakt | 95 € |
| Amazonas Ultra-Light | 650 g | 150 kg | Budget-Tipp | 59 € |
| Warbonnet Blackbird XLC | 1100 g | 180 kg | Asymmetrisch | 285 € |
| Hennessy Expedition | 1180 g | 145 kg | Mit Tarp-System | 320 € |
| Bushmen Thermo | 980 g | 200 kg | Isomatten-Tasche | 185 € |
| Sea to Summit Pro | 1250 g | 180 kg | Komplettsystem | 399 € |
Worauf du beim Kauf achten solltest
Die richtige Hängematte fürs Camping zu finden ist nicht kompliziert — aber ein paar Punkte solltest du vorher klären. Hier die wichtigsten Kriterien aus der Praxis.
Größe und Liegefläche
Die Länge der Hängematte sollte mindestens 270 cm betragen — sonst liegst du zu stark durchgebogen. Für größere Personen ab 185 cm Körpergröße sind 300 cm oder mehr besser. Die Breite entscheidet über den Liegekomfort: 140 cm sind Minimum, ab 160 cm wird’s komfortabel. Schmale Hängematten funktionieren für eine Nacht, bei längeren Touren wirst du den Unterschied merken.
Achtung: Die asymmetrischen Modelle wie Warbonnet oder Hennessy erlauben eine diagonale Liegeposition — dadurch liegst du flacher als in klassischen Hängematten. Das macht einen riesigen Unterschied beim Schlafkomfort.
Gewicht vs. Traglast
Beim Gewicht gilt: Alles unter 800 Gramm (ohne Tarp) ist gut für Ultraleicht-Touren. Zwischen 800 und 1.200 Gramm ist der Sweetspot für Komfort ohne zu viel Extra-Last. Über 1.200 Gramm lohnt sich nur bei Mehrtagestouren wo du eh mehr Ausrüstung dabei hast.
Die Traglast wird oft überschätzt. 150 kg reichen für die meisten Personen — die Hängematte muss nicht nur dein Körpergewicht tragen, sondern auch die dynamische Belastung beim Reinlegen. Sicherheitsmarge von 30-40 kg einkalkulieren.
Ab 190 cm Körpergröße wird’s in Standard-Hängematten eng. Schau gezielt nach XL-Modellen mit mindestens 300 cm Länge — sonst hängen dir die Füße über oder du liegst zu stark durchgebogen. Das Ticket to the Moon King Size und die Warbonnet Blackbird XLC funktionieren bis 2 Meter Körpergröße.
Moskitonetz: Fest oder abnehmbar?
Fest integrierte Netze wie bei Amazonas oder Bushmen sind praktisch — kein Gefummel beim Aufbau, alles sitzt straff. Nachteil: Bei kühlem Wetter ohne Mücken hast du immer das Netz dabei. Das nervt nicht wirklich, aber manche bevorzugen abnehmbare Netze.
Abnehmbare Netze wie bei Ticket to the Moon oder Warbonnet bieten mehr Flexibilität. Im Hochsommer in Skandinavien brauchst du das Netz, im Herbst in den Alpen nicht. Der Aufbau dauert zwei Minuten länger, aber du sparst Gewicht wenn du es zu Hause lässt.
Wichtig bei beiden Varianten: Das Netz muss straff über die gesamte Liegefläche spannen. Lose Stellen bedeuten Mückenstiche in der Nacht — hab ich mehrfach durchgemacht bevor ich auf Qualitäts-Netze umgestiegen bin.
Isolierung: Wann du einen Unterquilt brauchst
Kurz und knapp: Ohne Isolierung von unten wird’s unter 15 Grad Lufttemperatur unangenehm. Die Luftzirkulation unter der Hängematte kühlt deinen Rücken aus — selbst wenn du im Schlafsack liegst. Der Schlafsack wird an der Unterseite zusammengedrückt und isoliert dort nicht mehr.
Drei Lösungen aus der Praxis: Erstens, eine Isomatte in der Hängematte — funktioniert, rutscht aber gerne weg. Zweites, ein Unterquilt wie von Cumulus oder Therm-a-Rest — hängt außen unter der Hängematte und bleibt an Ort und Stelle. Drittens, Hängematten mit integrierter Isomatten-Tasche wie die Bushmen Thermo.
Bei Sommertouren über 15 Grad nachts brauchst du nichts davon. Darunter wird’s schnell ungemütlich — glaub mir, hab das in Schottland im September durchgemacht. Mit Unterquilt problemlos bis minus 10 Grad getestet, ohne Unterquilt schon bei plus 10 Grad am Frieren.
Wenn du mehr über Schlafunterlagen wissen willst, schau dir den Isomatten Test an — da gibts auch Infos welche Matten sich für Hängematten eignen.
Aufbau und Befestigung: Die Basics
Der Aufbau einer Hängematte ist simpel — trotzdem gibts ein paar Punkte die den Unterschied zwischen gut schlafen und schlecht schlafen ausmachen. Hier die wichtigsten Basics aus mehreren Jahren Hängematten-Camping.
Baumabstand und Aufhänghöhe
Idealer Baumabstand liegt zwischen 4 und 5 Metern. Sind die Bäume näher beisammen, hängst du zu steil durch — bei größerem Abstand brauchst du längere Befestigungsseile. Die Aufhänghöhe sollte etwa 150 cm betragen — dann sitzt du mit dem Hintern ungefähr 50 cm über dem Boden wenn du drin liegst.
Faustregel: Die Hängematte sollte durchhängen wie eine Banane, nicht straff gespannt sein. Eine Durchhängung von etwa 30 Grad ist optimal — dann liegst du am flachsten und bequemsten. Zu straff gespannt bedeutet unbequem, zu locker bedeutet du hängst wie in einer Kartoffel.
Baumgurte statt Seile
Baumgurte sind Pflicht — bitte keine dünnen Seile direkt um den Baum schlingen. Die Gurte verteilen die Last auf eine größere Fläche und schützen die Rinde. Außerdem lassen sich die meisten Systeme mit Schlaufen viel schneller aufhängen als klassische Seilknoten.
Die meisten Hängematten kommen mit passenden Gurten — falls nicht, kauf dir welche separat. Ich nutze seit Jahren die Atlas Straps von ENO, taugen was und halten mittlerweile über 100 Nächte durch. Mindestlänge sollte 300 cm pro Gurt sein, sonst wird’s eng wenn die Bäume weiter auseinander stehen.
Junge Birken oder dünne Kiefern unter 15 cm Durchmesser sind als Aufhängepunkt ungeeignet — die biegen sich zu stark durch und können brechen. Such dir stabile Bäume ab etwa 20 cm Durchmesser. Bei Wind lieber etwas dickere Bäume wählen — sonst schaukelst du die ganze Nacht.
Pflege und Lagerung
Hängematten aus Nylon sind robust, aber ein paar Basics verlängern die Lebensdauer deutlich. Nach jeder Tour die Hängematte komplett trocknen lassen bevor du sie packst — sonst gibts Schimmel oder Geruch. Hab ich einmal ignoriert nach einer Regenfahrt in Wales, die Hängematte hat zwei Wochen später ziemlich übel gerochen.
Waschen kannst du die meisten Modelle in der Waschmaschine bei 30 Grad — Schonwaschgang, kein Weichspüler. Das Moskitonetz vorher in einen Wäschebeutel packen, sonst verheddert es sich. An der Luft trocknen, nicht in den Trockner — die Hitze kann die Nylon-Fasern beschädigen.
Lagerung: Locker aufgerollt oder in einem Stoffbeutel, nicht fest zusammengepresst. Die meisten Hängematten kommen mit einem Packsack — den kannst du auch zur Lagerung nutzen. Trocken und dunkel lagern, direkte Sonneneinstrahlung bleicht das Material aus.
Was du noch brauchst: Tarp und Abspannleinen
Eine Hängematte alleine reicht nicht — zumindest nicht wenn Regen droht. Ein Tarp über der Hängematte schützt gegen Regen und Wind. Die meisten Hängematten-Nutzer verwenden rechteckige Tarps zwischen 3×3 und 3×4 Metern — das deckt die Hängematte komplett ab und bietet seitlichen Schutz.
Das Tarp hängst du mit Abspannleinen zwischen denselben Bäumen auf wie die Hängematte — etwa 50 cm über der Hängematte. Bei Wind kannst du die Seiten des Tarps nach unten spannen, bei trockenem Wetter bleiben sie offen für bessere Belüftung. Ein gut gespanntes Tarp hält sogar starken Regen ab — mehrfach in Schottland getestet wo es drei Tage durchgeregnet hat.
Alternativen zum Tarp: Manche Modelle wie die Hennessy Expedition kommen mit integriertem Tarp — das ist praktisch, aber du kannst die Größe nicht anpassen. Separate Tarps bieten mehr Flexibilität und kosten zwischen 40 und 100 Euro je nach Größe und Material.
Falls du generell mehr über Camping-Ausrüstung wissen willst, lohnt sich ein Blick in die Wintercamping Checkliste — da gibts auch Tipps zu Tarps und Wetterschutz.
Hängematte vs. Zelt: Wann lohnt sich was?
Die Frage kommt immer wieder: Ist eine Hängematte ein vollwertiger Zelt-Ersatz? Kommt natürlich drauf an. In Regionen mit vielen Bäumen und wo der Boden oft feucht oder uneben ist — Skandinavien, Schottland, gemäßigte Wälder — ist die Hängematte klar im Vorteil. Lagerplatz suchen geht schneller, Aufbau dauert fünf Minuten, du liegst bequemer.
In baumlosen Gegenden — Hochgebirge über der Baumgrenze, Wüsten, offene Steppenlandschaften — brauchst du ein Zelt. Ohne Bäume keine Hängematte. In alpinen Regionen ab etwa 2.000 Metern Höhe wird’s dünn mit Bäumen, da ist ein leichtes Trekkingzelt die bessere Wahl.
Bei sehr kaltem Wetter unter minus 10 Grad bevorzuge ich ebenfalls ein Zelt — die Isolierung einer Hängematte von unten ist immer eine Schwachstelle. Mit Unterquilt funktioniert’s, aber ein gut isoliertes Zelt mit geschlossenem Boden ist einfacher und wärmer.
Der Komfort spricht klar für die Hängematte — keine Steine unter dem Rücken, keine Wurzeln die drücken, bessere Belüftung im Sommer. Bei Rücken- oder Schulterproblemen kann eine Hängematte Gold wert sein — ich kenne mehrere Leute die deshalb komplett umgestiegen sind.
Häufige Fragen
Nach meiner Erfahrung ja — wenn die Hängematte richtig aufgehängt ist. Du liegst ohne Druckpunkte und musst keinen ebenen Untergrund suchen. Bei Rückenproblemen oder unruhigem Schlaf kann das ein Riesenvorteil sein. Allerdings brauchst du bei Temperaturen unter 15 Grad eine Isolierung von unten, sonst wird’s kalt. Eine gute Isomatte im Zelt ist bei Minusgraden oft die wärmere Lösung.
Drei bewährte Methoden: Erstens, eine Isomatte in die Hängematte legen — rutscht aber gerne weg. Zweitens, einen Unterquilt (Underquilt) außen unter die Hängematte hängen — bleibt an Ort und Stelle und isoliert perfekt. Drittens, eine Hängematte mit integrierter Isomatten-Tasche wie die Bushmen Thermo nutzen. Ohne eine dieser Lösungen wird’s unter 15 Grad nachts ungemütlich.
Normale Garten-Hängematten sind zum Camping ungeeignet — die sind zu schwer, haben keine Moskitonetze und meist kein wetterfestes Material. Outdoor-Hängematten sind aus leichtem Nylon gefertigt, haben integrierte Netze und wiegen unter 1 Kilogramm. Außerdem sind die Befestigungssysteme stabiler und für häufiges Auf- und Abbauen ausgelegt. Für gelegentliche Übernachtungen am Lagerfeuer geht auch eine günstige Hängematte aus dem Baumarkt, aber bei Mehrtagestouren wirst du schnell die Unterschiede merken.
Optimal sind 4 bis 5 Meter Abstand zwischen den Bäumen. Bei weniger Abstand hängst du zu steil durch, bei mehr Abstand brauchst du längere Befestigungsseile. Die meisten Standard-Hängematten kommen mit Gurten die für diesen Bereich ausgelegt sind. Wenn du öfter Bäume mit größerem Abstand findest, kauf dir längere Baumgurte separat — kostet nicht viel und gibt dir mehr Flexibilität beim Lagerplatz.
Definitiv ja — zumindest von Mai bis September. In Skandinavien sind die Mücken teilweise brutal, aber auch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibts je nach Region richtig viele Stechmücken. Ein Moskitonetz wiegt nur 100-150 Gramm extra und macht den Unterschied zwischen durchschlafen und jede halbe Stunde aufwachen. Ich hab das einmal ohne Netz in Schweden probiert — nie wieder. Das Netz lohnt sich auch gegen andere Insekten wie Kriebelmücken oder Zecken die nachts aktiv werden.