Letzte Woche habe ich meinen alten 65-Liter-Rucksack gewogen. 2850 Gramm. Leer. Da kam mir die Frage: Zahlt sich der Aufpreis für leichtere Modelle wirklich aus? Spoiler: Manchmal ja, manchmal absolut nicht.
Nach über 30 getesteten Rucksäcken zwischen 40 und 70 Litern weiß ich mittlerweile ziemlich genau, wo dein Geld hingeht. Nicht jeder Euro landet in besserer Qualität. Oft zahlst du fürs Logo oder für Features, die du auf Tour nie brauchst.
In diesem Trekkingrucksack-Test zeige ich dir, welche Modelle ihr Geld wert sind – von Budget bis Premium. Mit echten Gewichtsangaben, Preisbereichen und den Details, die nach drei Tagen Tour wirklich zählen.
Was macht einen guten Trekkingrucksack aus?
Bevor wir zu den konkreten Modellen kommen: Gramm für Gramm die wichtigsten Kriterien.
Das Tragesystem muss passen. Punkt. Kannst du den teuersten Rucksack haben – wenn die Rückenlänge nicht stimmt, wirst du nach zehn Kilometern leiden. Die meisten Hersteller geben Rückenlängen zwischen 42 und 60 cm an. Miss vorher nach.
Dann das Gewicht. Bei einem 60-Liter-Rucksack solltest du unter 2000 Gramm bleiben wenn möglich. Alles darüber ist für mehrtägige Touren eigentlich zu viel. Es sei denn, du brauchst absolut bombenfestes Material.
Das Volumen ist relativ. Ein 50-Liter-Rucksack vom einen Hersteller kann mehr schlucken als ein 55-Liter-Modell vom anderen. Die Form zählt mehr als die Zahl.
Hüftgurt und Schulterträger: Wo die Tour entschieden wird
Der Hüftgurt trägt 70-80% der Last. Nicht die Schultern. Wenn dein Hüftgurt nach zwei Stunden drückt, ist der Rucksack falsch für dich. Egal wie toll die Reviews sind.
Budget-Tipp: Auch günstige Rucksäke um 80 Euro können vernünftige Hüftgurte haben. Deuter und Tatonka machen das oft besser als teure Marken.
Die Schulterträger sollten S-förmig verlaufen und nicht an deinem Hals reiben. Klingt banal. Ist aber bei jedem dritten Billig-Rucksack ein Problem.
Die besten Trekkingrucksäcke unter 100 Euro
Kann ein Rucksack für 80 Euro eine Mehrtagestour überstehen? Ja. Muss aber nicht jeder.
Im Einsteigersegment gibt es genau drei Hersteller, die ich empfehlen würde: Deuter, Tatonka und Ferrino. Der Rest ist oft zu schwer oder die Nähte halten nicht.
Solider Einstiegsrucksack mit Netzrücken, gut belüftet und verarbeitet. Für Tagestouren oder ultraleichte Übernachtungen.
Der Deuter Futura liegt meist zwischen 70 und 90 Euro. Wiegt knapp 1300 Gramm bei 32 Litern. Nicht leicht, aber das Netzrücken-System ist sein Geld wert wenn du schnell schwitzt. Für echte Trekkingtouren aber zu klein.
Klassischer Trekkingrucksack ohne Schnickschnack, robust verarbeitet und preislich fair. Für alle die lieber in Ausrüstung als in Marketing investieren.
Der Tatonka Yukon ist mein Budget-Favorit. Kostet um die 120 Euro, wiegt 2100 Gramm. Nicht spektakulär, aber nach drei Jahren Nutzung sind die Nähte immer noch dicht. Das Cordura-Material hält einiges aus.
Was du in diesem Preissegment nicht erwarten solltest
Leichtes Gewicht. Unter 120 Euro wirst du kaum etwas unter 1800 Gramm finden. Die Hersteller sparen bei teurem Ripstop-Material und setzen auf schwereres Polyester.
Perfekte Passform. Die Tragesysteme sind oft weniger anpassbar. Ein verstellbarer Rücken? Fehlanzeige bei den meisten Modellen. Du bekommst was du bekommst.
Durchdachte Details. Kleine Taschen für GPS oder Wanderstöcke fehlen oft. Dafür sind die Basics meist solide.
Mittelklasse-Modelle: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
Zwischen 120 und 200 Euro wird’s interessant. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
In diesem Bereich kriegst du echte Trekking-Features: verstellbare Rückenlängen, abnehmbare Deckelfächer, Regenhüllen inklusive. Und das Gewicht sinkt merklich.
Anti-Gravity-Tragesystem mit hervorragender Belüftung, flexibel anpassbar. Einer der bequemsten Rucksäcke in dieser Kategorie.
Der Osprey Atmos liegt bei etwa 180 Euro und wiegt 1700 Gramm. Das Anti-Gravity-System funktioniert tatsächlich – der Rucksack schwebt regelrecht auf deinem Rücken. Für Leute mit Rückenproblemen ein Gamechanger.
Kann ich empfehlen: Die Größenauswahl bei Osprey ist präzise. Nimm dir Zeit zum Anprobieren oder check die Größentabelle genau. Ein falsch gewähltes Modell macht alle Vorteile zunichte.
Klassischer Expeditionsrucksack mit bombenfester Verarbeitung. Schwerer als moderne Ultraleicht-Modelle, aber unkaputtbar.
Der Baltoro kostet knapp 250 Euro – damit am oberen Rand dieser Kategorie. Wiegt 2300 Gramm. Nicht gerade leicht. Aber: Nach fünf Jahren intensiver Nutzung sieht meiner immer noch aus wie neu. Das Preis-Gramm-Verhältnis stimmt langfristig.
Auf meiner letzten Tour durch die Allgäuer Alpen…
…hatte ich den Osprey Atmos dabei und mein Tourenpartner einen No-Name-Rucksack für 60 Euro. Nach dem zweiten Tag tauschten wir probeweise. Der Unterschied war krass.
Sein Rucksack drückte auf den Hüftknochen, die Schulterträger schnitten ein. Nach einer Stunde wollte ich zurücktauschen. Das war der Moment wo ich kapiert habe: Ein gutes Tragesystem ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit.
Der Preisunterschied waren 120 Euro. Die hätte ich nach dieser Tour sofort gezahlt.
Premium-Trekkingrucksäcke: Ab 200 Euro aufwärts
Jetzt wird’s ehrlich: Nicht jeder braucht einen Rucksack für 300 Euro. Oft zahlst du hier fürs Markenimage und für die letzten 200 Gramm Gewichtsersparnis.
Aber es gibt Ausnahmen. Modelle die ihr Geld tatsächlich wert sind.
Modernes Tragesystem mit gutem Gewicht-Komfort-Verhältnis. Deutsche Qualität ohne übertriebenen Aufpreis.
Der Aircontact Lite kostet um 220 Euro und wiegt 2100 Gramm. Für diese Kapazität okay. Das Tragesystem ist durchdacht, die Lastenverteilung stimmt auch bei 20 Kilo Packgewicht.
Gramm für Gramm betrachtet gibt’s leichtere Optionen. Aber die Robustheit rechtfertigt das Extra-Gewicht wenn du viel unterwegs bist.
Ultraleicht-Konstruktion mit 1800 Gramm, aber Premium-Preis. Für Gewichtsfanatiker mit entsprechendem Budget.
Der Arc’teryx Bora schlägt mit 400-500 Euro zu Buche. Wiegt 1800 Gramm bei 63 Litern. Die 300 Gramm Ersparnis zum Deuter kosten dich also 250 Euro Aufpreis.
Lohnt sich das? Kommt drauf an. Für mehrtägige Hochtouren wo jedes Gramm zählt: vielleicht. Für normale Trekkingtouren: eher nicht.
Die Ultraleicht-Fraktion: Macht das Sinn?
Rucksäcke unter 1000 Gramm gibt’s mittlerweile wie Sand am Meer. Von Gossamer Gear, Hyperlite Mountain Gear oder ULA.
Die Crux: Die meisten verzichten auf gepolsterte Hüftgurte und steife Rückenplatten. Das funktioniert nur wenn dein Basisgewicht unter 7 Kilo liegt. Mit normaler Ausrüstung wird’s unbequem.
Ich hab das getestet. Mit meiner Standard-Ausrüstung (etwa 10 Kilo) war der ultraleichte Rucksack nach zwei Tagen unerträglich. Ultralight Trekking ist ein Gesamtkonzept, nicht nur ein leichter Rucksack.
Volumen richtig wählen: 40, 50, 60 oder 70 Liter?
Die wichtigste Frage. Zu groß packt man voll, zu klein kriegt man nichts rein.
40-45 Liter: Für Wochenendtouren oder Hüttentouren ohne Zelt. Wenn du minimalistisch packst reicht das für drei Tage.
50-55 Liter: Der Klassiker für Trekkingtouren bis fünf Tage. Zelt, Schlafsack, Kocher passen rein. Für die meisten die goldene Mitte.
60-65 Liter: Für Touren über eine Woche oder Wintertouren mit dicker Ausrüstung. Oder wenn du nicht ultraleicht unterwegs bist.
70+ Liter: Expeditionsbereich. Brauchst du nur wenn du wochenlang autark unterwegs bist oder Kletterausrüstung mitschleppst.
Mein Tipp zur Volumenauswahl
Nimm eine Nummer kleiner als du denkst. Ernsthaft. Ein 50-Liter-Rucksack zwingt dich zum effizienten Packen. Ein 70-Liter-Monster verleitet zum Vollstopfen und am Ende schleppst du Zeug mit das du nie brauchst.
Ich hatte lange einen 65-Liter-Rucksack für Drei-Tages-Touren. Völlig überdimensioniert. Jetzt nehme ich 50 Liter und packe cleverer.
Trekkingrucksäcke im Test: Worauf ich wirklich achte
Nach 30 getesteten Modellen weiß ich: Die Marketing-Versprechen klingen alle gut. Aber auf Tour zählen andere Dinge.
Bodenfach ja oder nein?
Ein separates Bodenfach für den Schlafsack ist praktisch. Aber es fügt Gewicht hinzu und manchmal willst du das Fach einfach komplett nutzen.
Ich bevorzuge mittlerweile Rucksäcke ohne festes Bodenfach. Stattdessen ein Innensack für den Schlafsack nach unten und gut ist. Spart 100-150 Gramm.
Regenhülle: Überbewertet
Jeder Premium-Rucksack kommt mit integrierter Regenhülle. Die funktioniert meistens okay. Aber ehrlich: Ein simpler Müllsack von innen schützt deine Ausrüstung genauso gut und wiegt fast nichts.
Die integrierten Regenhüllen flattern bei Wind, sammeln Wasser in den Falten und sind nach zwei Jahren porös. Spar dir die 30 Euro Aufpreis.
Trinksystem-Vorbereitung: Nützlich oder nicht?
Die Durchführung für Trinkblasen haben fast alle modernen Rucksäcke. Nutzt du sie? Ich habe festgestellt: Bei kurzen Tagestouren ja, bei mehrtägigen Trekkingtouren trinke ich lieber aus der Flasche.
Trinkblasen sind schwer zu reinigen und nehmen Platz weg. Zwei 1-Liter-Flaschen in den Seitentaschen sind flexibler.
Passform testen: So machst du es richtig
Der beste Rucksack im Test taugt nichts wenn er nicht zu deinem Rücken passt.
Schritt eins: Rückenlänge messen. Vom siebten Halswirbel (der Knochen der raussteht wenn du den Kopf nach vorne beugst) bis zur Oberkante deines Beckenknochens. Bei den meisten Menschen sind das 45-52 cm.
Schritt zwei: Rucksack mit Gewicht testen. Pack mindestens 10 Kilo rein. Ein leerer Rucksack fühlt sich immer gut an. Mit Last merkst du ob das Tragesystem funktioniert.
Schritt drei: Mindestens 15 Minuten rumlaufen. Erste Druckstellen zeigen sich nach zehn Minuten, nicht nach zwei.
Die häufigsten Anpassfehler
Viele ziehen die Schultergurte zu fest an. Die Schultern sollen nur 20-30% der Last tragen. Der Hüftgurt ist der Chef.
Richtig einstellen: Erst Hüftgurt festziehen bis er fest sitzt aber nicht einschneidet. Dann Schultergurte nur so weit anziehen dass der Rucksack nah am Rücken anliegt. Zum Schluss die Lastenkontrollriemen an den Schultern leicht anziehen – etwa 45 Grad Winkel zur Schulter.
Der Brustgurt stabilisiert nur. Nicht zu fest ziehen sonst schränkst du deine Atmung ein.
Material und Verarbeitung: Woran du Qualität erkennst
Das Material entscheidet über Gewicht, Haltbarkeit und Preis.
Cordura: Schwer, aber extrem robust. Die meisten Budget-Rucksäcke setzen darauf. 500D oder 1000D sind Standard. Höhere Denier-Zahl = schwerer und robuster.
Ripstop-Nylon: Leichter als Cordura, immer noch strapazierfähig. Die meisten Mittelklasse-Rucksäcke nutzen 210D bis 420D Ripstop. Guter Kompromiss zwischen Gewicht und Haltbarkeit.
Dyneema (DCF): Das Ultraleicht-Material. Federleicht und wasserdicht. Kostet aber das Dreifache und ist empfindlicher gegen Abrieb. Nur für echte Gramm-Zähler sinnvoll.
Nähte und Reißverschlüsse
Schau dir die Nähte genau an. Doppelt vernähte Belastungspunkte sind ein Qualitätszeichen. Bei billigen Rucksäcken sind gerade die Befestigungspunkte für Hüftgurt und Schulterträger nur einfach genäht.
YKK-Reißverschlüsse sind der Industriestandard. Alles andere geht meist schneller kaputt. Klingt nach Detail, aber ein kaputter Reißverschluss macht den Rucksack unbrauchbar.
Spezielle Anforderungen: Frauen, Wandern mit Kindern, Wintertouren
Nicht jeder Rucksack passt zu jeder Situation.
Rucksäcke für Frauen
Die meisten Hersteller haben spezielle Damenmodelle. Die sind nicht nur kleiner, sondern anders geschnitten: schmalere Schulterträger, kürzerer Rücken, konturierter Hüftgurt.
Frauen-spezifisches Design mit angepasstem Tragesystem. Gleiche Qualität wie das Herrenmodell, aber passgenau für weibliche Anatomie.
Der Osprey Aura ist das Pendant zum Atmos. Wiegt etwa 1650 Gramm, kostet um 180 Euro. Die Anpassungen machen einen echten Unterschied – nicht nur Marketing.
Mit Kindern unterwegs
Wenn du mit Kindern campen gehst brauchst du mehr Volumen. Windeln, Spielzeug, Extra-Klamotten – da kommen schnell 10 Liter mehr zusammen.
Überleg dir einen 65-Liter-Rucksack auch wenn du solo mit 50 Litern auskommst. Oder ein zweites Gepäckstück für den Partner.
Wintertouren und Expeditionen
Dicker Schlafsack, Winterjacke, mehr Essen – im Winter brauchst du 10-15 Liter mehr Volumen. Ein 70-Liter-Rucksack wird zum Standard.
Wichtig: Das Tragesystem muss auch mit dicken Jacken funktionieren. Viele Rucksäcke sind für T-Shirt-Wetter optimiert und sitzen über der Winterjacke komisch.
Trekkingrucksack-Alternativen: Wann ein anderes System besser ist
Nicht für jede Tour brauchst du einen klassischen Trekkingrucksack.
Für Hüttentouren wo du jede Nacht in einer bewirtschafteten Hütte schläfst reicht ein 35-Liter-Tourenrucksack. Kein Zelt, kein Schlafsack, kein Kocher nötig.
Bei Ultraleicht-Touren mit Basis-Gewicht unter 5 Kilo kannst du auf frameless Rucksäcke setzen. Die wiegen unter 500 Gramm. Ist aber ein Spezialgebiet.
Für Fastpacking (Trailrunning mit Übernachtung) gibt’s spezielle Lauf-Rucksäcke mit 20-30 Liter. Völlig andere Bauweise, näher am Körper.
Pflege und Wartung: So hält dein Rucksack länger
Ein guter Rucksack sollte zehn Jahre halten. Wenn du ihn richtig behandelst.
Nach jeder Tour: Ausleeren, umdrehen, ausschütteln. Krümel und Dreck sammeln sich in den Ecken und reiben das Material durch.
Waschen nur wenn wirklich nötig. Die meisten Rucksäcke vertragen Handwäsche mit milder Seife. Nicht in die Waschmaschine – zerstört die Beschichtungen.
Reißverschlüsse gelegentlich mit Silikonspray behandeln. Hält sie geschmeidig und verhindert Verhaken.
Reparieren statt wegwerfen
Kleine Risse kannst du mit Ripstop-Tape flicken. Hält besser als Nähen und geht schneller.
Kaputte Schnallen lassen sich einzeln nachkaufen. Bei den meisten Herstellern kriegst du Ersatzteile – einfach anrufen.
Gerissene Nähte kannst du selbst nähen wenn du eine stabile Nadel hast. Oder zum Schuhmacher geben – kostet 10 Euro und rettet einen 200-Euro-Rucksack.
Häufig gestellte Fragen zum Trekkingrucksack-Test
Wie viel sollte ein guter Trekkingrucksack wiegen?
Für einen 50-60 Liter Rucksack sind 1500-2000 Gramm ein guter Richtwert. Unter 1500 Gramm wird’s ultraleicht und meist teurer. Über 2000 Gramm ist für moderne Materialien eigentlich zu schwer – außer du brauchst absolute Bombenfestigkeit.
Welche Rückenlänge brauche ich?
Miss vom siebten Halswirbel bis zur Oberkante des Beckenknochens. 42-48 cm = Small, 48-54 cm = Medium, 54-60 cm = Large. Die meisten Menschen liegen bei Medium. Im Zweifel lieber anprobieren mit Gewicht drin.
Brauche ich wirklich ein teures Modell?
Kommt drauf an. Für gelegentliche Wochenendtouren reicht ein Mittelklasse-Rucksack um 120-180 Euro völlig aus. Wenn du mehrere Wochen pro Jahr unterwegs bist lohnt sich die Investition in Premium-Qualität. Der Komfortgewinn ist real.
Kann ich mit einem Trekkingrucksack auch fliegen?
Geht, aber die meisten Airlines akzeptieren maximal 55x40x20 cm als Handgepäck. Ein 60-Liter-Rucksack überschreitet das deutlich. Du musst ihn aufgeben. Pack wertvolle Sachen (Elektronik, Dokumente) dann in einen kleinen Extra-Beutel fürs Handgepäck.
Wie pflege ich meinen Rucksack richtig?
Nach jeder Tour ausleeren und lüften. Bei Verschmutzung mit lauwarmem Wasser und milder Seife per Hand waschen. Nicht in die Waschmaschine oder den Trockner. An der Luft trocknen lassen, nicht in direkter Sonne. Reißverschlüsse ab und zu mit Silikonspray behandeln.
Fazit: Welcher Trekkingrucksack passt zu dir?
Nach all den Tests und Touren: Es gibt nicht den einen perfekten Rucksack.
Für Einsteiger die erstmal schauen wollen ob Trekking ihr Ding ist: Tatonka Yukon oder ähnliche Modelle um 100-120 Euro. Solide Basis ohne Risiko.
Für regelmäßige Touren wo Komfort zählt: Osprey Atmos oder Deuter Aircontact Lite. Die 180-220 Euro sind gut investiert wenn du mehrmals im Jahr unterwegs bist.
Für Gewichtsfanatiker: Prüf erst ob dein restliches Setup ultraleicht ist. Ein 1000-Gramm-Rucksack bringt nichts wenn dein Zelt 3 Kilo wiegt und deine Wanderschuhe auch.
Mein persönlicher Tipp nach über 30 Tests: Investier eher in ein gutes Tragesystem als in das letzte gesparte Gramm. Ein 200 Gramm schwererer Rucksack der perfekt sitzt ist besser als ein Ultraleicht-Modell das nach zwei Stunden drückt.
Und vergiss nicht: Der beste Rucksack ist der, den du tatsächlich trägst. Nicht der mit den besten Specs auf dem Papier.